Wenn Tiere Schmerzen haben, erkennen wir das oft nicht, weil sie Meister darin sind, sich nichts anmerken zu lassen.
Schmerzen bringen den Körper aus dem Gleichgewicht und vermindern die Lebensqualität.
Sie wissen nicht, ob Ihr Hund Schmerzen hat? Wenn Sie unsicher sind, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf. Schmerzen sollten immer tierärztlich abgeklärt werden.
Hat mein Hund Schmerzen?
Schmerzanzeichen bei Hunden können sein:
- ein aufgewölbter Rücken/Rundrücken
- Ohren nach hinten gerichtet
- Rute auf "halb acht", Abweichung von Normalstellung
- hohe Körperspannung, z.B. angespannte Zehen, Gesicht (glatte Kopfhaut Muskelwülste, „Grinsen“)
- Veränderung Augenpartie - weit aufgerissene Augen, Ränder, schlitzförmig
- verändertes Gangbild (läuft plötzlich schneller oder langsamer oder humpelt)
- Bewegungsunlust oder Rastlosigkeit
- plötzliche Verhaltensveränderung (z.B. Aggression gegen Artgenossen oder Menschen)
- plötzliches Meideverhalten (Ihr Hund springt nicht mehr auf erhöhte Plätze wie Sofa, Auto, bleibt vor Treppenstufen stehen)
- Berührungsempfindlichkeit (Bürsten oder Streicheln ist unangenehm)
- Aufsuchen von Sicherheitszonen oder Verkriechen an versteckten Stellen
- Durchschütteln nicht mit dem ganzen Körper
- Körperstellen benagen, belecken
- Hecheln, Schmatzen, Züngeln, Zittern und Schaumbildung
- Verändertes Umwelterkunden
- Gras fressen (Magen/Darm-Trakt)
- "Schlitten fahren" auf dem Po
- Veränderungen des Fells: plötzlich wellig, struppig oder abstehend
Auch Katzen können Schmerzen haben.
Schmerzanzeichen bei Katzen können sein:
- Berührungsempfindlichkeit
- flache Atmung
- untypisches Verhalten
- Schwellungen am Körper
- geweitete oder verengte Pupillen
- Appetitlosigkeit
- angespannte Körperhaltung
- eingezogener Bauch/
zusammengekauert hocken - Rückgang der Aktivität
- vernachlässigte Körperpflege
- zurückziehen in Verstecke
Ich behandele auch Katzen, wenn sie sich gut und gerne anfassen lassen.